Auszug aus der amz 12-2008 Seite 14
Seit kurzem regelt die neue Chemikalien-Klimaschutzverordnungen Umgang mit Klimaanlagen-Kältemitteln. Für viele Werkstätten besteht Handlungsbedarf.
„Aber nicht nur die Hersteller von Klimaanlagen hat die EU im Visier, sondern auch das Servicepersonal. Nach Ansicht der EU müssen dort Defizite beseitigt werden, um die CO2-Emissionen nachhaltig zu senken“, sagt Lamm. Vielen Kfz- Fachleuten sei demnach das umweltgefährdende Potential von R134a gar nicht bewusst. Als Beispiel nennt Lamm die Lecksuche. „Um Undichtigkeiten zu lokalisieren, verwenden viele Werkstätten ein UV-Kontrastmittel, das zusammen mit dem Kältemittel in die undichte Klimaanlage gefüllt wird. Nach Ansicht der EU ist diese Art der Diagnose nicht mehr zeitgemäß“, erklärt der Klimatechnikexperte.