KLIMASACHKUNDE gemäß EG 307/2008

Gesetzliche Grundlage für Arbeiten an R134a und R1234yf Klimaanlagen

Seit Anfang 2017 müssen neuzugelassene PKW und Kleintransporter mit einem Kältemittel befüllt sein, die geringe
Auswirkungen auf den Treibhauseffekt besitzen. Einhergehend reduziert die EU die Absatzmengen für die treibhausschädigenden Kältemittel wie z.B. R134a. Dies führt zu einer Veränderung der Anforderungen der Werkstatt bei
Reparaturen und Service an Klimaanlagen.

Ein neues Kältemittel namens R1234yf ist bereits im Markt eingeführt worden. Doch was muss eine Werkstatt bei der
Umstellung beachten, um gesetzlich konform zu arbeiten. Daher verpflichtet der Gesetzgeber mit der Klimaschutzverordnung, dass alle Servicemitarbeiter über eine Zusatzqualifikation gemäß EG-Verordnung 307/2008 verfügen müssen.

Seminarinhalt

• Aufbau und Funktion von Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen
• Auswirkungen von Treibhausgasen auf die Klimaerwärmung
• Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen (Kyoto-Protokoll)
• Eigenschaften und Auswirkungen von Kältemittel (R134a, R1234yf, R744) auf die Umwelt
• Maßnahmen der EU zur Reduzierung von fluorierten Treibhausgasen (EG-Verordnung 842/2006, 517/2014 und EG Richtlinie 2006/40/EG)
• Richtiger Umgang mit Kältemittelflaschen
• Korrektes Arbeiten an Kfz-Klimaanlagen mit den Kältemitteln R134a und R1234yf

Ihr Nutzen

Neben der Vergabe des Zertifikats „Sachkunde nach der EG-Verordnung 307/2008“ wird jedem Teilnehmer
praxisnah die Funktion einer Klimaanlage vermittelt, um Fehler und anschließende Reklamationen beim Klimaservice
in der Werkstatt zu vermeiden.

Zielgruppe

Alle Servicemitarbeiter, die Wartungen und Reparaturen an Kfz-Klimaanlagen durchführen, müssen seit Juli
2010 über eine Ausbildung nach der EG-Verordnung 307/2008 verfügen. Verstöße gegen die Klimaschutzverordnung
können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro belegt werden.

Dauer

Ein-Tagesschulung

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